Kritik an österreichischer Stromkennzeichnung

Kleinwasserkraft-Österreich-Sprecher Erwin Mayer kritisiert die Kommunikation der Bundesregierung und der E-Control, daß die österreichische Stromkennzeichnung Atomstromimporte reduzieren würde und dem Ausbau von Ökostrom in Österreich helfe. „Durch die EU-rechtlich gebotene Handelbarkeit von Ursprungszeugnissen, separat vom Stromgeschäft, fließt noch immer und über 2015 hinaus Geld der österreichischen Stromkunden zu den AKW-Betreibern von Temelin, Mochovce und in …

E-Control bereit für erweiterte Stromkennzeichnung

Die Regulierungsbehörde E-Control begrüßt die gestern im Wirtschaftsausschuss beschlossene Novelle zur vollständigen Stromkennzeichnung. „Wir hoffen, dass die Novelle auch im Plenum die erforderliche Mehrheit erhält“, sagt E-Control-Vorstand Martin Graf.  Die Energie-Regulierungsbehörde ist österreichweit die einzige Stelle zur Anerkennung von Herkunftsnachweisen für Strom und andere Energieträger. Herkunftsnachweis für gesamten Energieverbrauch Zwar ändere sich am physikalischen Fluss …

Kennzeichnungspflicht

2011 trat in Österreich die Stromkennzeichnungsverordnung in Kraft. Seit Anfang 2012 müssen Anbieter auf der Rechnung angeben, wie der gelieferte Strom erzeugt wurde. Auch CO2-Emmissionen und radioaktiver Abfall, die bei der Stromerzeugung entstehen, müssen offengelegt werden. Die österreichische Regulierungsbehörde E-Control überwacht die Einhaltung der Kennzeichnungspflicht. „Grauer Strom“ ist Strom, dessen Herkunft nicht eindeutig geklärt ist. …